
Bürgerfraktion
Osterholz-Scharmbeck
Wilfried Pallasch
Albert-Schweitzer-Straße 24
27711 Osterholz-Scharmbeck
Telefon: +49 (0)4791 36 86
Mobil: +49 (0)172 62 13 428
Email: Bürgerfraktion OHZ

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Wahlbereich 1 |
| Wilfried Pallasch | 63 Jahre, Vermessungstechniker a. D. |
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Mehr Bürgerbeteiligung. Nur vor den Rats- bzw. Kreistags-Sitzungen können Einwohner Fragen stellen.
Einflussnahme auf aktuelle Themen ist nicht möglich. Die Bürgerfraktion will, dass auch vor jeder Fachaus-
schusssitzung eine Fragestunde angeboten wird. Bürgerinnen und Bürger wollen sich einmischen. In vielfältiger
Weise. |
| Frank Fischer | 51 Jahre, Soldat |
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Als Vater einer gerade schulpflichtig gewordenen Tochter weiß ich, dass gute Bildung im Kindergarten beginnt.
Sorgen mache ich mir über den riesigen Schuldenberg, der unseren Kindern überlassen wird. |
| Björn Fischer | 39 Jahre, Koch |
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Der Arbeitsmarkt im Landkreis Osterholz ist stark abhängig von der nahen Stadt Bremen. Durch die hohen Energiepreise haben die Arbeitnehmer immer höhere Fahrtkosten zu tragen. Von der Kommunalpolitik erwarte ich, dass möglichst siedlungsnah neue Gewerbeflächen ausgewiesen werden. Mittelständische Firmen und Handwerksbetriebe bieten oft krisensichere Arbeitsplätze und stärken die örtlichen Steuereinnahmen. Ortsansässige Unternehmen brauchen Entwicklungs- möglichkeiten. Es geht um Ausbildungs- und Arbeitsplätze für unsere Bürgerinnen und Bürger und deren Kinder. |
| Thomas Kükelhahn | 44 Jahre, Kfz-Mechaniker-Meister |
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Warum Sportförderung? Sportliche Betätigung fördert die eigene Gesundheit. Sport ist besonders für die Jugend eine sinnvolle Freizeitgestaltung. Die öffentliche Förderung der Vereine wurde auf ein Mindestmaß zurückgefahren. Mehr sparen geht nicht. Gemeinsam mit den Sportvereinen sind die Sport-stätten zu erhalten. Mittelfristig wird aber eine Erweiterung der Hallenkapazität im Bereich des Schul- und Sportzentrums in Buschhausen notwendig werden. Als Mitglied des Stadtrates gilt meine Aufmerksamkeit auch der touristischen Ausrichtung unseres Landkreises. In den nächsten Jahren muss sich aber auch die Kreisstadt um ein touristisches Angebot kümmern. Durch sanften Tourismus Lebensqualität steigern. |
| Frank E. W. Fromme | 51 Jahre, selbständiger Marketingkaufmann |
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Unsere Stadt und unsere Region bieten viel. Aber zu viel im Verborgenen. Was fehlt, ist eine durchgängige Identität. Eine formulierte Vision. Ich wünsche mir eine Stadt, die weniger beliebig ist, die ein authentisches Gesicht hat. Unsere multikulturelle Gesellschaft ist eine tolle Bereicherung und muss stärker beachtet werden. 10 Millionen Euro für die soziale Stadterneuerung sind sonst verloren. Unsere reiche Geschichte muss erlebbarer werden. Echtes Stadtmarketing, Tradition, Geschichte und Innovation sind kein Widerspruch. Unsere Region braucht positive, kreative Strahlkraft und sichtbare „Leuchttürme“. Stolz sein auf „Zuhause“ heißt auch, attraktiv sein für Arbeitnehmer und neue Unternehmer. Wir brauchen ein kraftvolles Regionalmarketing und eine starke Regionalmarke. Meine Meinung: Wo wir uns selber wohlfühlen, ist ein jeder auch gerne Botschafter für Stadt und Region. |
| Reinhard Kahrs | 52 Jahre, beratender Ingenieur |
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Eine moderne Infrastruktur ist in vielen Bereichen Voraussetzung für effiziente Leistungserfüllung. Die Grundversorgung ist durch Einkaufsmärkte am Pumpelberg gesichert; bei Meyerhoff, aber auch in Osterholz notwendig. In der Innenstadt hingegen benötigen wir eine klein- teilige Struktur von Läden, Kneipen, Weinstuben und Kaffees. Bummeln und Shoppen rund um die Kirche. Der leer stehende Schlauchturm, das Schließen des öffentlichen WCs, ungenutzte Freiflächen neben der Kirche und ein leider häufig gähnend leerer Marktplatz lassen viel Spielraum für realistische Stadtentwicklung. Ich möchte, dass Grundstückseigentümer, Kaufleute und Stadtplaner an einen Tisch kommen und die erforderlichen Strukturen möglich machen. Eine lebendige Stadt in einer intakten Umwelt. Dafür gibt es noch viel zu tun. |
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Wahlbereich 2 |
| Hans-Hermann Hattendorf | 65 Jahre, Kommunalbeamter a. D. |
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Unsere Verwaltungen müssen sparen. Die Bediensteten in unseren Verwaltungen spüren dieses besonders. Verständnis dafür kann man aber nur erwarten, wenn gerecht vorgegangen wird. Es ist schlicht nicht vermittelbar, wenn Stellen gestrichen werden, die Zahl der Führungskräfte aber steigt. Wir benötigen ein modernes Management und müssen die bereits in Ansätzen vorhandene Form gemeinde- übergreifender Zusammenarbeit konsequent fort- entwickeln. Die vom Gesetzgeber hierfür geschaffenen Freiräume sind auszuschöpfen. Gerne arbeite ich in der Bürgerfraktion. Hier kann ich das umsetzen, was mir in meinem gesamten beruflichen Leben besonders am Herzen lag. Hier bietet sich mir die Chance, den Bürgerinnen und Bürgern in unserer Stadt in vielfältiger Weise zu helfen. Deshalb: „Es bleibt viel zu tun, geben Sie uns Ihre Stimmen, damit wir es anpacken können.“ |
| Christiane Nitsch | 42 Jahre, Marktleiterin |
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Als eine von vielen alleinerziehenden Müttern weiß ich, wie schwer es ist, ein Familienleben so zu organisieren, dass es den allgemein vorherrschenden Ansprüchen genügt. Trotz 45 Stunden-Woche bekommen Frauen oft nur einen Niedriglohn, von dem nicht einmal die Schul-nebenkosten bezahlbar sind. Beitragsfreiheit für den Kindergartenbesuch muss endlich Wirklichkeit werden. Städtische Entscheidungen sind immer auf ihre Auswirkung auf „Familie“ zu überprüfen. Wenn notwendig, sind Familien zum Wohle der Kinder zielgerichtet zu unterstützen. |
| Wilhelm Graf | 60 Jahre, Verwaltungsbeamter a. D. |
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In einer Gesellschaft, die immer älter wird, ist Mobilität ein großes Thema. Da kann der öffentliche Personen-Nahverkehr nicht mehr durch Schulbusse sichergestellt werden. Es gab schon mal einen Stadtbus. Dieser wurde eingestellt. Genauso wie die Buslinie zwischen dem Bahnhof und dem Ortsteil Heilshorn. Investitionen in den öffentlichen Personen-Nahverkehr sind auch ein Schritt hin zur Energiewende. Ich halte die Einrichtung eines Bürgerbusses, der die Ortschaften mit der Stadt verbindet, für notwendig. Hier ist städtische Unterstützung sinnvoll. |
| Dieter John | 56 Jahre, Kaufmann i. R. |
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Ob Jung, ob Alt, viele Mitbürgerinnen und Mitbürgerin unserer Stadt gestalten ihre Häuser, Wohnungen und Gärten mit viel Mühe. Sie tragen erheblich dazu bei, dass man sich in Osterholz-Scharmbeck wohlfühlen kann. Gleiches erwarte ich auch, wenn es um öffentliche Bereiche geht. Ich wünsche mir für unsere Stadt z. B. sinnvoll begrünte Flächen und Seitenräume sowie ökologisch gestaltete Verkehrsinseln. Meine Stadt ist die Gartenstadt am Teufelsmoor. Dieser Leitgedanke muss stärker in Stadtentwicklungs- pläne einfließen. Durch gemeinsames Handeln von Politik, Verwaltung und Bürgern können soziale Brennpunkte verhindert werden. Der Bereich am Vossberg ist hierfür ein gutes Beispiel. |
| Heike Borrmann | 47 Jahre, Krankenschwester |
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Als Krankenschwester komme ich mit vielen Menschen zusammen. Ich erlebe, wie Riesenbeträge für Aussichtstürme oder eine Bronze-Statue am Hafenkanal ausgegeben werden. Täglich sehe ich, dass es immer schwieriger wird, alte und kranke Menschen mit Respekt und Achtung zu pflegen. Ein Mensch ist aber mehr als nur sein Körper, er will reden und verstanden werden. Menschen im Mittelpunkt der Kommunalpolitik. Oft sind es Kleinigkeiten, mit denen man das Leben in unserer Stadt angenehm gestalten kann. In urwüchsiger Natur spazieren gehen oder Rad fahren. Dazu gehört für mich auch, dass man gelegentlich eine Sitzbank und einen Abfallbehälter vorfindet. Ins Rathaus wünsche ich mir eine Beschwerdestelle. Leicht zugänglich. Eine Chance für Alle. |