06.12.2011
Teure Weihnachten!
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Die Adventszeit ist in vielen Familien geprägt durch Kaufen
(shoppen gehen). Wer es sich leisten kann, gibt im Dezember mehr Geld aus
als in den anderen Monaten. In den öffentlichen Verwaltungen ist das
Geldausgeben schon vorbei. Im Dezember verschafft man sich einen
Überblick. Wie war das alte Jahr? Welche Auswirkungen gibt es für das
nächste Jahr. Da erlebt man dann so manche Überraschung.
Beim Kreiskrankenhaus stellt man fest, dass für die Sanierung des
Funktionstraktes 350 000 Euro mehr ausgegeben werden müssen. Die geplante
Energieversorgung wird neu berechnet. Ist die moderne Energieerzeugung
(Photovoltaik, Solar, Erdwärme und Nutzung der Abwärme) wirklich
nachhaltig und wirtschaftlich? Überraschungen nicht ausgeschlossen.
Die nächste "Großbaustelle" ist die neue Ober-Schule. Eigentlich
müsste man schon wissen, was finanziell auf die Stadt zukommt und wie es
aussehen soll, das neue Lern-Haus am Campus. Das Objekt wurde
ausgeschrieben. Von einer Bau-Vergabe hört man noch Nichts. Müssen wir uns
überraschen lassen?
Ebenfalls am sogenannten "Campus" entsteht das neue Medien-und
Mensagebäude. Das Objekt ist nicht zum Komplettpreis vergeben; wie zum
Beispiel beim Rathausneubau und beim Stadion-Gebäude. Überraschungen nicht
ausgeschlossen!
Nach Weihnachten fangen Familien an nachzurechnen. Verwaltungen
fangen an Fehlbeträge ins nächste Jahr zu übertragen. Merke: Nur mit
Geschenken die man sich leisten kann, kann man Freude machen. In diesem
Sinne: Eine besinnliche Weihnachtszeit und ein erfolgreiches Jahr 2012.
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20.11.2011
Hunde retten Stadtkasse!
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Das Land Niedersachsen fordert von der Stadt Osterholz-Scharmbeck eine Erhöhung der Hundesteuer. Andernfalls stehen die sogenannten Bedarfszuweisungen
auf dem Spiel. Weil die Kreisstadt so hoch verschuldet ist, wird sie finanziell mit einem Sonderzuschuss vom Land unterstützt. Voraussetzung ist
allerdings, dass die Stadt selber alle Einnahme- und Sparmöglichkeiten nutzt. Bei der Hundesteuer gibt es angeblich noch "Luft nach Oben".
Die Bürgerfraktion fordert den Bürgermeister wieder einmal auf, auch an die Bedürfnisse der Hundehalter zu denken. Sogenannte Hundebeutel,
Abfallbehälter sowie eine innerstädtische Grünfläche auf der Hunde sich austoben dürfen, sind in anderen Städten selbstverständlich. Zeitgemäßer
Umgang mit dem Thema Hundehaltung hilft nicht nur der Stadtkasse sondern fördert ein stressfreies Miteinander zwischen Mensch und Tier.
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13.11.2011
Händewaschen reicht nicht!
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Viele Menschen sind über die aktuellen Vorgänge im Bremer Klinikum erschrocken. Hätten die Frühchen eine Chance gehabt? Gab es Versäumnisse im Umgang mit
sogenannten Krankenhauskeimen? Unser Kreiskrankenhaus kann man natürlich nicht mit der Bremer Klinik vergleichen. Eine Information über die für das
Osterholzer Krankenhaus geltenden Hygieneanforderungen ist aber sinnvoll. Wie sind die Zuständigkeiten? Gibt es speziell ausgebildetes Personal?
Die Bürgerfraktion hat für die nächste Sitzung des Krankenhausausschusses am 02.12.2011 einen Bericht zu diesem Thema gefordert.
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03.11.2011
Keine Scheu vor Einwohnerfragen!
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Die Bürgerfraktion hat angekündigt, dass man sich für mehr Bürgerbeteiligung im Stadtrat und im Kreistag einsetzen werde.
Der erste Schritt ist schon erreicht. Im Kreistag zeichnet sich eine Mehrheit für eine "Einwohnerfragestunde in jeder Fachausschusssitzung"
ab. Die Feinheiten zur Geschäftsordnung werden jetzt besprochen.
In der Stadt hat der Bürgermeister den Antrag der Bürgerfraktion sofort in die Verwaltungsvorlage eingearbeitet. Zukünftig gibt es nicht nur bei
Ratssitzungen, sondern auch in den Sitzungen der Fachausschüsse, Fragestunden.
Ein guter und möglichst direkter Kontakt zu interessierten Einwohnern muss selbstverständlich sein.
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21.10.2011
Eine Idee, ein Wille, ein Haus!
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Was macht man mit einem Wohnhaus, wenn man es nicht mehr benötigt?
Der Landkreis z. B. gibt 24.000 € aus, damit das OKD-Haus abgebrochen werden kann. Die Kreissparkasse in Osterholz, hat auch ein Wohnhaus übrig. Es steht zu
nah am Parkplatz und ist deshalb nicht zum Wohnen geeignet. Die Sparkassenleute haben eine Idee. Statt Geld für den Abbruch auszugeben, stellt man
20.000 € zur Verfügung um es später werbetechnisch nutzen zu können. In dem Haus wird mit Hilfe von kostenlos arbeitenden Handwerkern und Architekten
zukünftig zu sehen sein, wie angenehm seniorengerechtes Wohnen heute sein kann.
Für dieses Projekt gelingt es der Kreisverwaltung sogar Fördermittel in Höhe von 50.000 € zu beschaffen.
Ein leer stehendes Haus, insgesamt 70.000 € Bargeld und ehrenamtlich arbeitende Bürger, da kann man was bewegen.
Wie sagt der Kreisdezernent Eckermann? "Wir hätten kein Objekt dafür gehabt."
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13.10.2011
Stadtmarketing – eine teure Angelegenheit!
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Probleme aussitzen – keine Lösung!
Warum kritisiert die Bürgerfaktion immer wieder die Stadtmarketinggesellschaft?
Weil wir es nicht als selbstverständlich ansehen, dass ständig das positive Ergebnis der Stadtwerke durch eine negative Bilanz bei Stadtmarketing beeinträchtigt wird.
Es muss möglich sein, dass bei der Stadthalle alle Kosten die den Betrag für Pacht und Personal übersteigen, erwirtschaftet werden. Wenn es stimmt, dass keine Veranstaltungen „die Minus machen“ im Programm bleiben, wo kommt denn das Defizit her?
Wie effektiv ist das Geld für die Innenstadtaktivitäten angelegt? Trotz mehr als 250.000 Euro Zuschuss jährlich, kann nicht einmal die unbedingt nötige Erneuerung der Weihnachtsbeleuchtung bezahlt werden. Wie lange will man z. B. noch davon reden, dass die Torfkahnfahrten mit einem fünfstelligen Betrag bezuschusst werden müssen. Veränderungen sind leider nicht in Sicht.
Wer im Stadtrat weiß eigentlich, was sich hinter dem jährlichen Zuschuss von stets über 600.000 Euro insgesamt verbirgt?
Die Bürgerfraktion steht zur Stadthalle und zur Belebung der Innenstadt. Aber der immer wieder notwendige Zuschuss muss und kann reduziert werden.
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09.10.2011
30 Jahre für die Stadt Osterholz-Scharmbeck
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Wilfried Pallasch erhält vom Ratsvorsitzenden Hoheisel die Urkunde für 30 Jahre Mitarbeit im Rat der Stadt
Osterholz-Scharmbeck. Seit 18 Jahren vertritt er die Bürgerfraktion.
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01.10.2011
Wilfried Pallasch auch zukünftig Vorsitzender in der Stadtratsfraktion
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Die Bürgerfraktion hat eine neue Stadtratsfraktion. Die neu gewählten Ratsmitglieder haben sich zusammengesetzt
und die ersten Weichen für die nächsten 5 Jahre gestellt.
Den Fraktions-Vorsitz übernimmt wieder Wilfried Pallasch. Damit zieht er auch in den Verwaltungsausschuss ein.
Er wird vertreten von Hans-Hermann Hattendorf und Thomas Kükelhahn.
Wie angekündigt: Personalausschuss wird gefordert.
Zusätzlich zu den bisherigen Ausschüssen wird die Bürgerfraktion einen "Personalausschuss" beantragen. Dieses wurde im
Wahlprogramm bereits angekündigt. Die Erfahrung in den zurückliegenden fünf Jahren hat gezeigt, dass es vorteilhaft ist, wenn anstehende
Personalentscheidungen rechtzeitig in einem Fachausschuss beraten werden. Zum Beispiel stehen Personalmaßnahmen bei der neuen Mediothek und beim
Campus-Projekt an. Hier werden in der Stadtverwaltung gänzlich neue Aufgabenfelder geschaffen. Bei der Vorbereitung dieser Ausschreibungen sollten
Verwaltung und Politik zusammenarbeiten. Es ist entscheidend, wie die neuen Aufgabenfelder beschrieben werden. Bei der entsprechenden Eingruppierung
ist natürlich besonderer Wert auf die Verhältnismäßigkeit zum vorhandenen Personal zu legen. Das bloße "Abnicken" einer Verwaltungsempfehlung ist für
die Bürgerfraktion nicht ausreichend.
Es wird sich also schon gleich zu Beginn der neuen Ratsperiode zeigen, ob die SPD ihre starre Haltung beibehält oder ob ein fraktionsübergreifendes
Miteinander möglich wird.
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24.09.2011
Schwupps, da war sie weg; die Küche! Die "OKD-Küche" schrieb schon einmal Geschichte.
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Es wird immer eindeutiger. Die "Abbruchallianz" hielt zusammen. Man sprach sich ab, informiert wurden nur linientreue Abgeordnete. Zu keinem Zeitpunkt war
man bereit Bürgerbeteiligung zu praktizieren.
Die schöne Landhausküche mit der blauen Arbeitsplatte und allen Elektrogeräten ist schon mal weg. War sie der wirkliche Grund für die Eile beim Abbruch?
Vielleicht wird mit dem Erlös ja der Abbruch bezahlt?
Die Bürgerfraktion fragt öffentlich nach: Wer hat die Küche aus dem OKD-Haus bekommen? Wie hoch ist der Erlös für die Küche? Gibt es wirklich ein neueres Gutachten,
mit dem ein hoher Renovierungsbedarf (für eine Nutzung, die gar nicht geplant ist) belegt werden soll? Was kostet dieses Gutachten? Wann lag es vor? Warum wurden
nicht alle Kreistagsfraktionen hierüber informiert? Die Bürgerfraktion fordert Antworten.
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23.09.2011
Skandal: Das OKD-Haus wird fallen. Kein Verständnis für Bürger-Engagement - "Sie" können es nicht!
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Sie wissen nicht, was sie wirklich verhindern und sie wissen nicht, was Bürger meinen, wenn sie von der "Arroganz der Politiker"
sprechen. Ist es dem Landrat mit seiner SPD/CDU gleichgültig, dass immer weniger Menschen wählen gehen?
Hinter verschlossenen Türen wurde dem Einwohnerantrag keine Chance gegeben, obwohl jetzt schon fast 2000 Unterschriften gegen den Abbruch vorliegen.
Der großartige Einsatz vieler Bürgerinnen und Bürger wird nicht zur Kenntnis genommen. Mit juristisch untermauerten Ausreden beruhigen die störrischen
Abgeordneten ihr eigenes Gewissen und lassen jegliche Hoffnung sterben.
Gute Politik zeichnet sich aber durch die Fähigkeit zum Nachdenken und Umdenken aus.
Auch wurde schon wieder Geld für ein neues Gutachten ausgegeben. Der Irrweg soll durch ein neues Gutachten verfestigt werden. Dieses ist nicht
besonders einfallsreich, nur teuer.
Der Abbbruch steht nun leider unmittelbar bevor.
Es war Absicht der Bürgerfraktion, mit Unterstützung von SPD und CDU, den Landrat um Zeitaufschub zu bitten. Diese Entscheidung wäre politisch möglich.
Die beschlossene Ablehnung ist nicht fair. Die Terminierung des Abbruches ist von Feigheit gekennzeichnet.
Etwas mehr Größe hätten allen gut getan.
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15.09.2011
Osterholz-Scharmbeck hat die Bürgerfraktion gewählt.
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Hier Auszüge aus den Ergebnislisten
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12.09.2011
Die Bürgerfraktion sagt Danke
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08.09.2011
Einwohnerantrag geht weiter! Irreführung durch das Kreisblatt!
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Der Kreisausschuss hat den ersten Einwohnerantrag abgelehnt. Dieser Antrag wurde vom Landrat nicht angenommen, weil er z.B. von 4 Einwohnern
und nicht von nur 3 Bürgern unterschrieben war. Der Kreisausschuss hat hierzu dann, auf Vorlage des Landrates, den förmlichen Beschluss gefasst.
Der jetzt laufende Einwohnerantrag ist vom 18.07.2011 und läuft weiter. Über diesen Antrag hat noch kein Ausschuss entschieden.
Für die Bürgerfraktion bleibt festzustellen, dass sich die Fehler in der Kreisblatt-Redaktion in der letzten Zeit häufen.
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05.09.2011
Und wieder ist es "Familienpolitik".
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Für die Jan-Gloistein-Straße hat die Stadt ein Wohnumfeldkonzept erstellt. Anstatt es mit den Bürgern zu beraten und es im
Fachausschuss vorzustellen, werden die Unterlagen nur dem SPD-Mann Peter Schnaars gegeben.
Dieser nutzt die Chance. Ist ja Wahlkampf. Die SPD lädt dann Bewohner und Verwalter aus dem betroffenen Gebiet zu einer Beratung über
die städtische Unterlage ein. Keine andere Fraktion bekommt das Wohnumfeldkonzept zu sehen.
So geht das nicht, Herr Bürgermeister.
Wie schon häufig vermutet: Die Verwaltung scheint "in Hand der SPD".
Fazit: Absolute Mehrheiten sind gefährlich; auch in Osterholz-Scharmbeck.
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04.09.2011
Kneipensterben am Marktplatz! Billige Volksküche am Campus?
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Alt und Jung trifft sich am neuen "Campus". Lebenslanges Lernen und gemeinsames Mittagessen in der Mensa am Barkhof.
Laute Töne schallen aus dem Rathaus. Der "Campus" ein lebendiger, quirliger Treff in der Innenstadt.
Genau diese Töne machen aber auch Angst. Was wird, wenn tatsächlich viele Bürger das Angebot annehmen und sich zu einem günstigen Mittagessen
in der Mensa treffen. Wie sollen die Restaurants in der Innenstadt gegen die mit öffentlichen Mitteln geförderte Küche ankommen?
Alleine diese Vision verunsichert die Gastronomie rund um den Marktplatz. Der Investor Kammeier hat Schwierigkeiten seine Gastronomie-Pläne
am Schlauchturm zu verwirklichen. Stagge und Bilbao tragen sich mit Schließungsabsichten (noch in diesem Jahr).
Der "Campus" darf nicht so hochgejubelt werden, dass am Marktplatz falsche Schlüsse gezogen werden. Der Bürgermeister muss dafür sorgen,
dass seine Leute "auf dem Teppich bleiben".
Für die Bürgerfraktion gibt es in Osterholz-Scharmbeck nur einen Marktplatz. Und das muss auch so bleiben.
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28.08.2011
Kreisausschuss bleibt im Haus. Es fehlt jegliche Einsicht.
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Nur weil Wahlkampf ist, wird dem Anliegen der Fraktion der Wählergemeinschaften nachgegeben und der Sommerausflug des Kreisausschusses
abgesagt. Wahlkampfzeit ist Bürgerzeit!
Am 22. September 2011, also wenige Tage vor Ende der Amtszeit des alten Kreisausschusses, ist weder eine Informationsreise noch ein
vergnügliches Zusammensein angebracht.
Es scheint zu befürchten, dass die "alte Garde" nach der Wahl wieder die alte "Selbstgefälligkeit" an den Tag legt. Schade.
Aber noch ist ja nicht gewählt.
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27.08.2011
Arme SPD! Der Herr Landrat antwortet:
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Auch im ersten Halbjahr des Jahres 2010 hat die SPD-Fraktion jeden Monat 100 Euro pauschal aus der Fraktionskasse genommen.
Wofür?
Man glaubte "Vertrauensschutz" zu genießen. Wer so mit dem Geld der Bürger umgeht, dem kann man nicht vertrauen.
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29.08.2011
Forderung: 6 Monate Zeit zum Sammeln von Unterschriften. Einwohnerantrag: Die Unterstützung ist ungebremst. |
Am 22.September tagt der Kreisausschuss im Osterholzer Kreistag. Auf der Tagesordnung wird auch ein Antrag der Fraktion der Wählergemeinschaften
stehen.
Es geht um den aktuellen Einwohnerantrag gegen den Abbruch des "OKD-Hauses".
Ziel des Antrages ist es 6 Monate lang keine Aktivitäten zu entwickeln, die dem Abbruch dienlich sind. Anschließend soll entschieden werden,
wie mit dem Einwohnerantrag umgegangen wird.
Der Infostand der Bürgerfraktion ist Anlaufstation. Auf dem Scharmbecker Wochenmarkt treffen sich die Bürger um gegen den geplanten Abbruch
des "OKD-Hauses" zu votieren.
Es liegen Unterschriften im vierstelligen Bereich vor. Das Ziel ist aber noch nicht erreicht. Also: Weitermachen.
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21.08.2011
Wussten Sie schon? |
Unser Landrat Dr. Jörg Mielke ist nebenamtlich für den Verband der kommunalen Arbeitgeber aktiv. Bei Tarifverhandlungen sitzt er den
Arbeitnehmern gegenüber.
Da erscheinen seine Ausführungen zur Gehaltsanhebung für Landräte und Bürgermeister unter einem ganz besonderen Licht.
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20.08.2011
Jammern auf hohem Niveau |
Da stöhnt der Landrat über die vielen Repräsentationspflichten. Wusste er nicht, auf was er sich eingelassen hat, als er sich für diesen Posten
beworben hat? Mehr Geld möchte er jetzt verdienen.
Vor diesem Landrat, waren es Ehrenamtliche die den Landkreis repräsentierten. Ohne Gehalt. Nur für die Aufwandsentschädigung.
Vorschlag der Bürgerfraktion: Nicht so viele Pressetermine arrangieren!
Es fällt allgemein auf, dass jetzt zur Wahlkampfzeit eine Betriebsbesichtigung nach der anderen "notwendig" ist.
Für die Bürgerfraktion ist das Freizeitbeschäftigung!
Bei Kontakten zu einheimischen Betrieben, darf der Kreistag nicht ausgeschlossen werden. Die Abgeordneten müssen selber sehen können, wie
beschlossene Subventionen ausgegeben wurden. Durch Besuche bei Firmen und Handelsbetrieben, kann der Kreistag Informationen und neue Erkenntnisse
für zukünftige Beschlüsse sammeln.
Für das private Fotoalbum des Landrates ist die Kreisverwaltung nicht zuständig. In den öffentlichen Verwaltungen wird von vielen Kolleginnen und
Kollegen ständig mehr als 4o Stunden gearbeitet. Man ist einfach zur Stelle, wenn man gebraucht wird. Pünktlich
den "Kugelschreiber fallen lassen", ist im öffentlichen Dienst schon lange nicht mehr möglich; egal ob man ein Grundgehalt von 7.450 € oder
nur einen Bruchteil davon bekommt.
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14.08.2011
Jetzt geht es los. Bürgerfraktion mit Einwohnerantrag auf dem Wochenmarkt. |
Die Bürgerinnen und Bürger kommen aus dem Urlaub zurück, die Ferien sind zu Ende. Da kann der Kommunalwahlkampf beginnen.
Die Bürgerfraktion hat mit den 11 Bewerberinnen und Bewerbern ein umfangreiches Programm erstellt. In einem modern gestalteten Flyer werden
die Kandidatinnen und Kandidaten vorgestellt. So kann man sich ausführlich über die Bürgerfraktion informieren.
Weil die Bürgerfraktion keine Wahlkampfkostenerstattung oder andere Zuschüsse erhält, muss das Informationsmaterial persönlich verteilt werden.
Dieses wir aber auch gerne so gemacht. Die Erfahrung hat gezeigt, dass der direkte Kontakt mit den Mitmenschen sehr informativ ist. Und Spaß
macht es auch.
Immer am Dienstag, Freitag und am Sonnabend ist die Bürgerfraktion jetzt auf dem Scharmbecker Wochenmarkt vertreten. Das Gespräch mit den
Bürgerinnen und Bürgern ist besonders wichtig.
Ein spezielles Thema ist in diesem Jahr der angekündigte Abbruch des "OKD-Hauses" auf dem Grundstück der Osterholzer Museumsanlage. Es gibt
einen Antrag, der zum Ziel hat, diesen Abriss zu verhindern. Ständig melden sich Menschen, die diesen Einwohnerantrag unterstützen wollen.
Auf dem Wochenmarkt in Scharmbeck kann man jetzt gegen den Hausabbruch unterschreiben.
Die Bürgerfraktion geht optimistisch in diesen Wahlkampf. Denn gemeinsam mit den Menschen aus Stadt und Kreis kann sich gut für diese Region
arbeiten.
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04.08.2011
Sparen geht anders! |
Einmal im Sommer verlässt der Kreisausschuss das Kreishaus und tagt auswärts. Verbunden mit einem Essen schaut man sich Dinge an, die es bei uns
nicht gibt.
Auch in diesem Jahr will der Kreisausschuss auf Reisen gehen.
Noch am 22. September 2011, also nach der Kommunalwahl, soll es nach Bremerhaven gehen. Man will kurz in einem Hotel tagen, sich durch das
Klimahaus führen lassen um nach einer Stärkung bei Nartusch den Bus für die Heimreise anzutreten.
Die Bürgerfraktion hat durchaus Verständnis dafür, dass man sich auch Auswärts mal etwas ansieht. Auch Veranstaltungen, die einer guten
Zusammenarbeit dienlich sind, sind nichts Unanständiges. Aber nach der Kommunalwahl ist ein Sommerausflug nicht mehr notwendig. Zumal es nach
der letzten Kreistagssitzung bereits ein Abschiedsessen für den gesamten Kreistag gegeben hat.
Der alte Kreisausschuss ist im gesamten September noch "im Dienst". Der Kreistag ist also ständig handlungsfähig. Noch notwendige Dinge, sollten
aber im Kreishaus in Osterholz beraten werden.
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03.08.2011
Keine Antwort ist auch eine Antwort! Schon wieder Probleme mit dem Fraktionsgeld?
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Bis zum 31.03.2011 mussten alle Fraktionen dem Landrat die ordnungsgemäße Verwendung der Fraktionsgelder (2010) nachweisen. Die Haushaltsmittel
werden den Fraktionen vom Landkreis zur Verfügung gestellt. In den letzten Jahren gab es eine Reihe von Beanstandungen. Unter Mithilfe des
Landrates ist es dann SPD und CDU gelungen die Richtlinien aufzuweichen.
Im Monat Mai 2011 konnte der Landrat, auf Frage von Wilfried Pallasch, nur antworten, dass ihm persönlich noch nicht alle Unterlagen vorliegen.
Er versprach, zu gegebener Zeit zu berichten.
Der Landrat hat noch nichts wieder von sich hören lassen. Was ist da los?
Die Bürgerfraktion ist der Ansicht, dass die Zeit gekommen ist, alle Verdächtigungen auszuräumen. Deshalb wurden jetzt konkrete Fragen
eingereicht. Die Beantwortung kann im Kreistag am 24. August 2011 erfolgen.
Es müsste selbstverständlich sein, dass die vollständige Jahresrechnung 2010, zeitnah vorgelegt wird. Dann könnte der jetzt noch amtierende
Kreistag sich mit dem Prüfungsergebnis auseinandersetzen. Eine Entlastung des Landrates wäre dann möglich, bevor seine Amtszeit abläuft.
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24.07.2011
Einwohnerantrag für den Erhalt des "OKD-Hauses"
Mitmachaktion für Leute über 14 Jahre. |
Die Unterschriftenaktion, mit der der Abbruch des ehemaligen "OKD-Hauses" auf dem Gelände der Osterholzer Musemsanlage verhindert
werden soll, ist angelaufen.
Die Resonanz ist durchweg positiv. Man trifft auf viel Unverständnis für die Abbruchpläne.
Unterschriftenlisten für die Wünsche unserer Bürger liegen jetzt aus:
- Baguetterie Toulouse, Bahnhofstraße 37, 27711 Osterholz-Scharmbeck
- PC-Work-Shop, Bahnhofstrasse 109, 27711 Osterholz-Scharmbeck
- Bäckerei Schilling, Koppelstrasse 36, 27711 Osterholz-Scharmbeck
- Bäckerei Behrens, Pennigbütteler Straße 115, 27711 Osterholz-Scharmbeck
- Frisör Manfred Wendelken, Hohenfelder Str. 41, 27711 Osterholz-Scharmbeck
Weitere Geschäfte folgen.
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24.07.2011
Einwohnerantrag für den Erhalt des "OKD-Hauses"
Mitmachaktion für Leute über 14 Jahre. |
Die Unterschriftenaktion, mit der der Abbruch des ehemaligen "OKD-Hauses" auf dem Gelände der Osterholzer Musemsanlage verhindert
werden soll, ist angelaufen.
Die Resonanz ist durchweg positiv. Man trifft auf viel Unverständnis für die Abbruchpläne.
Unterschriftenlisten für die Wünsche unserer Bürger liegen jetzt aus:
- Baguetterie Toulouse, Bahnhofstraße 37, 27711 Osterholz-Scharmbeck
- PC-Work-Shop, Bahnhofstrasse 109, 27711 Osterholz-Scharmbeck
- Bäckerei Schilling, Koppelstrasse 36, 27711 Osterholz-Scharmbeck
- Bäckerei Behrens, Pennigbütteler Straße 115, 27711 Osterholz-Scharmbeck
- Frisör Manfred Wendelken, Hohenfelder Str. 41, 27711 Osterholz-Scharmbeck
Weitere Geschäfte folgen.
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24.07.2011
Einwohnerantrag für den Erhalt des "OKD-Hauses"
Mitmachaktion für Leute über 14 Jahre. |
Die Unterschriftenaktion, mit der der Abbruch des ehemaligen "OKD-Hauses" auf dem Gelände der Osterholzer Musemsanlage verhindert
werden soll, ist angelaufen.
Die Resonanz ist durchweg positiv. Man trifft auf viel Unverständnis für die Abbruchpläne.
Unterschriftenlisten für die Wünsche unserer Bürger liegen jetzt aus:
- Baguetterie Toulouse, Bahnhofstraße 37, 27711 Osterholz-Scharmbeck
- PC-Work-Shop, Bahnhofstrasse 109, 27711 Osterholz-Scharmbeck
- Bäckerei Schilling, Koppelstrasse 36, 27711 Osterholz-Scharmbeck
- Bäckerei Behrens, Pennigbütteler Straße 115, 27711 Osterholz-Scharmbeck
- Frisör Manfred Wendelken, Hohenfelder Str. 41, 27711 Osterholz-Scharmbeck
Weitere Geschäfte folgen.
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17.07.2011
Jetzt erst recht: "OKD-Haus-Abbruch" kostet unnötig Geld.
Bürger wollen sich einmischen! |
Immer wieder fragen Bürgerinnen und Bürger was sie tun können, damit das "OKD-Haus" in Osterholz nicht abgebrochen wird. Die
gebetsmühlenartig vorgebrachten Argumente für den Vollzug des Abbruches kommen bei den Menschen nicht an.
Kein Verständnis für die Verwaltungsvorgabe und nur noch Kopfschütteln für die Uneinsichtigkeit von SPD und CDU.
Alle anderen Fraktionen des Kreistages unterstützen den Einwohnerantrag zum Erhalt des Hauses an der Bördestraße.

Gartenansicht von der Straße: "Hinter dem Bach".
Die Bürgerfraktion macht sich jetzt auf, um Unterschriften für den Einwohnerantrag zu sammeln. Wir gehen durch die Straßen und sind auf
dem Wochenmarkt ansprechbar.
Dort kommen Sie nicht hin?
Dann können Sie sich auch unter der Telefonnummer (0 47 91) 36 86 bei uns melden. Wir kommen dann direkt zu Ihnen.
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07.07.2011
Osterholzer Kreistag braucht mehr unabhängige Mitglieder.
Bürgerfraktion im Landkreis Osterholz |
Bürgerfraktion nicht nur in Osterholz-Scharmbeck. Jetzt auch in Ritterhude und Lilienthal. Gemeinsam wird für den Osterholzer Kreistag
kandidiert.
In den Wahlbereichen Lilienthal / Grasberg, Ritterhude / Schwanewede und Osterholz-Scharmbeck ist die Bürgerfraktion im
Landkreis Osterholz unter Liste 7 zu finden.
Bei einer gemeinsamen Versammlung wurden die Wahlvorschläge erarbeitet und beschlossen. Die harmonische Veranstaltung war der
Startschuss für ein hoch motiviertes Team.

Bürgerfraktion im Landkreis Osterholz. Versammlungsteilnehmer
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02.07.2011
Man versteht es nicht.
Deshalb: Einwohnerantrag! |
Es ist kaum zu glauben, aber das Thema "Abriss des OKD-Hauses" schlägt immer noch Wellen. Ob beim Spazierengehen oder beim Brötchenholen,
man wird darauf angesprochen. Es wird einfach nicht verstanden, warum dieser Abbruch notwendig sein soll.
Nun haben Osterholzer einen Einwohnerantrag beim Landkreis abgegeben. Ziel ist es: Durch eine Unterschriftenaktion eine neue Entscheidung
möglich machen. Noch gibt es im Kreistag eine "Abbruch-Koalition" aus SPD und CDU.
Jetzt mischen sich die Bürgerinnen und Bürger ein. Das ist gelebte Demokratie.
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26.06.2011
In "Alt Osterholz" sind alle gleich.
Große Sprünge mit leerem Beutel. |
Mit seltsamer Machtdemonstration sind SPD und CDU ihrem Landratskandidaten gefolgt. Für die
Museumsanlage in Osterholz wurde ein Entwicklungskonzept beschlossen. Jeder weiß, machbar ist es nicht.
Bezahlbar schon gar nicht. Aber egal was passiert, das "OKD-Haus" muss weg. Kostet erst einmal
außerplanmäßig 24.000,-- € und hinterlässt ein Loch im Ensemble.
Spurenbeseitigung?
Jetzt liegt eine besondere Verantwortung bei der Stadt. Hat man eigentlich vergessen, dass ein
Planungsbüro für den Stadtteil Osterholz eine aufwendige Bestandsaufnahme durchgeführt hat und der
Stadtrat ein Entwicklungskonzept für Alt-Osterholz auf den Weg gebracht hat? Bisher mussten alle
Planungen hiermit abgestimmt werden. Die Bürgerfraktion erwartet, dass der Landkreis genauso behandelt
wird, wie alle anderen Grundstückseigentümer auch. Es ist sogar besondere Aufmerksamkeit ratsam, da
die kreiseigene Baubehörde und auch die Denkmalschutzbehörde dem Landratskandidaten untersteht.
Die Planungshoheit jedoch liegt bei der Stadt.
Die Bürgerfraktion hat beantragt, dass alle Anträge, die das Museumsgelände betreffen, den Ratsgremien
vorgelegt werden.
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25.06.2011
Alle sind gleich, aber manche sind gleicher. |
Warum keine Information zum Thema: Verwendung von Fraktionsgeldern?
Nach dem peinlichen Verhalten von SPD und CDU mit dem Umgang von Fraktionsgeldern, gibt es schon
wieder Ungereimtheiten. Während z. B. die Bürgerfraktion für das Jahr 2010 alle Unterlagen rechtzeitig
vorgelegt und die Verwaltung bereits alles geprüft hat, weiß der Landrat nicht, ob bei sämtlichen
Fraktionen alles in Ordnung ist. Hat er sich nur die Abrechnungen der kleinen Gruppen angesehen?
Landrat: "Zu gegebener Zeit werde ich berichten". Am 31. März war Abgabeschluss für die eigenen
Kassenunterlagen. Wenn immer noch nicht gesagt werden kann, dass bei allen alles O. K. ist, dann kann
man natürlich vermuten, dass bei einer größeren Fraktion wieder nachgebessert werden muss. Mit Hilfe
der Verwaltung.
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18.06.2011
Bürgerfraktion startet in den Wahlkampf.
Das Team ist bereit. |
Am 15. Juni 2011 traf sich die unabhängige Wählergemeinschaft "Bürgerfraktion Osterholz-Scharmbeck" um
die Wahlvorschläge für die Kommunalwahl am 11.09.2011 zu erarbeiten.
Alle zeigten sich erfreut, dass sich 9 Bürger und 2 Bürgerinnen um ein Mandat bewerben. Es ist zur
Zeit nicht einfach noch Menschen für ein politisches Amt zu begeistern. Mit insgesamt 11 Personen fühlt
man sich jetzt sehr gut aufgestellt.
Im Wahlbereich I kandidieren:
- Wilfried Pallasch, Vermessungstechniker a.D.
- Thomas Kükelhahn, Kfz-Meister
- Frank Fischer, Soldat
- Frank Fromme, selbständig
- Björn Fischer, Koch
- Reinhard Kahrs, beratender Ingenieur
Im Wahlbereich II kandidieren:
- Hans-Hermann Hattendorf, Kommunalbeamter a.D.
- Wilhelm Graf, Rentner
- Christiane Nitsch, Marktleiterin
- Dieter John, Kaufmann i.R.
- Heike Borrmann, Krankenschwester
Für den Wahlbereich 3 der Kreistagswahl wurde folgende Reihenfolge beschlossen:
- Wilfried Pallasch
- Hans-Hermann Hattendorf
- Frank Fromme
- Reinhard Kahrs
- Thomas Kükelhahn
- Christiane Nitsch
- Wilhelm Graf
- Frank Fischer
- Dieter John
- Björn Fischer
Alle sehen ungeduldig einem engagierten und fairen Wahlkampf entgegen. Es wird Zeit, dass Bürgerinnen
und Bürger stärker in die Kommunalpolitik eingreifen, um von schwerfälligen Parteistrukturen unabhängig
zu werden.
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12.06.2011
Abbruch des "OKD-Hauses"
Öffentliche Beratung im Kreishaus |
Am Mittwoch, den 22. Juni 2011 beginnt um 14.30 Uhr die Sitzung des
Osterholzer Kreistages.
Im Kreishaus soll öffentlich ein Beschluss zur Museumsanlage gefasst werden. Der Vorschlag des Landrates
sieht immer noch den Abriss des ehemaligen "OKD-Hauses" vor. Die Kreishauskoalition aus SPD und CDU
konnte bislang noch nicht zum Umdenken bewegt werden.
Wer Zeit hat, sollte sein Interesse durch seine Anwesenheit zum Ausdruck bringen.
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11.06.2011
Wind: Unser Beitrag zur Energiewende |
Es gab ein tolles Bürger-Engagement.
Einerseits ist Windenergie sinnvoll; andererseits stören die Windkrafträder in der Landschaft.
Ausführliche Diskussionen führten zu einem verträglichen Kompromiss.
Durch das regionale Raumordnungskonzept wird jetzt die Voraussetzung geschaffen, dass in unserem
Landkreis rund 46% der benötigten Energie aus Windkraft erzeugt werden kann.
Damit kommt unser Landkreis der Energiewende ein ganzes Stück näher.
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31.05.2011
Neue Diskussion zur Museumsanlage.
Nicht alles ist machbar! |
Am Dienstag, den 7.juni 2011 beginnt um 14.30 Uhr die öffentliche Sitzung des Ausschusses für Kreisentwicklung. Unter Punkt 8 soll ein
leicht geändertes Konzept für die Museumsanlage vorgestellt werden.

Auszug aus der Kreisvorlage Nr. 2010/174-1
Es sollen statt 3,56 Millionen nur noch 2.94 Millionen Euro ausgegeben werden.
Die Kreisverwaltung geht jetzt davon aus, dass die Prognose "39.000 Besucher pro Jahr" fraglich ist. Vorsichtig spricht man nur noch von
15.000 Besuchern. Ohne weitere Förderungen ergibt sich ein jährlicher Zuschussbedarf in Höhe von 457.855 Euro. Derzeit beträgt der
Zuschuss 200.000 Euro.
Alle 3 Jahre muss neu investiert werden, damit die Besucherzahlen gehalten werden können.

Auszug aus der Kreisvorlage Nr. 2010/174-1
Das ehemalige OKD-Haus soll abgebrochen werden obwohl es nicht im Wege steht, der geplante Glasbau mit der Schute wird gestrichen, kein
neuer Parkplatz auf dem alten Wasserwerksgelände.
Realistisch erscheint auch diese Variante noch nicht. Keiner hat das erforderliche Geld und die Ideen sind noch nicht schlüssig.
Was wirklich machbar ist, wird man wohl erst nach der Kommunalwahl (am 11. September), zugeben.
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27.05.2011
Versprochen ist versprochen.
Ahrensfelder Regenwasserkanal – Teil 1 |
Nach den Sommerferien soll in der Ahrensfelder Straße ein erstes Teilstück der Oberflächenentwässerung erneuert und erheblich
vergrößert werden.
Zwischen der Albert-Schweitzer-Straße und der Straße Grüne Grund wird, wie von der Bürgerfraktion gefordert, ein neuer Anschluss
zum Ahrensfelder Regenrückhaltebecken gebaut. Die Straße selber wird erst im Zuge der gesamten Sanierung neu gestaltet.
Bleibt zu hoffen, dass es im Bereich Grüne Grund und Goosedoor nicht mehr so oft zu Überflutungen kommt.
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26.05.2011
Bürgerfraktion im Landkreis Osterholz.
Neuer Schwung für Ritterhude. |
Jürgen Ahlers, Ratsmitglied in Ritterhude, ist auf dem besten Wege eine unabhängige Wählergemeinschaft zu gründen. Diese Gemeinschaft
unabhängiger Bürgerinnen und Bürger soll unter dem Namen "Bürgerfraktion Ritterhude" in die Kommunalpolitik eingreifen.
Auf zwei Veranstaltungen trafen sich interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger. Man kann davon ausgehen, dass es gelingt mit einer
ausgeglichenen Liste bei der Kommunalwahl anzutreten.
Für die Wahl zum Osterholzer Kreistag besteht dann die Möglichkeit eine gemeinsame Liste der Bürgerfraktionen aufzustellen.
Tolle Aussicht.
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21.05.2011
In der Demokratie entscheiden Volksvertreter, aber Sachkunde schadet nicht. |
Die Fraktion der Wählergemeinschaften hat jetzt beim Landrat eine Ortsbesichtigung für das OKD-Haus beantragt.
Die Abgeordneten des zuständigen Ausschusses sollen die Möglichkeit erhalten, das "Abbruchobjekt" einmal selber zu besichtigen.
Es ist wirklich ratsam, dass sich die Entscheidungsträger, unter Berücksichtigung der neuen Nutzungsvorschläge, einmal ein eigenes,
aktuelles Bild von dem interessanten Objekt machen.
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19.05.2011
Viele Menschen wohnen schlechter.
OKD-Haus ist keine feuchte, verschimmelte Bude. |

Einige dürfen nur durchs Fenster schauen.

Hier kann man gut Kaffee kochen.
Wer sich das ehemalige OKD-Haus einmal von Außen und Innen genau anschaut, der stellt fest, dass sich das Haus in einem ordentlichen
Zustand befindet. Keine kaputten Fußböden; keine zugigen, vergammelten Fenster; keine nassen, verschimmelten Wände. Es riecht nicht
einmal muffig. Auch hat der derzeitige Leerstand (anders als erwartet) nicht geschadet. Es hat dem Objekt offensichtlich gut getan,
dass die Kulturstiftung die Räume als Materiallager genutzt hat.
Vorschlag: Haus nicht abbrechen. Lieber das Geld zur einfachen Herrichtung des Hauses verwenden. Höllings-Hofkaffee mit Ausstellungen,
im Erdgeschoss ausprobieren. Der große Wohnraum mit seinem Innen- und Aussenkamin erstreckt sich über die gesamte Hausbreite und wird
durch einen Essbereich ergänzt. Zur komplett vorhandenen Küche gibt es eine Durchreiche. Also geradezu ideale Voraussetzungen. Die
anderen Räume sollte man der Kulturstiftung zur Nutzung als Nebenräume lassen.
Auch nach einer Umgestaltung der Museumsanlage wird man immer Nebenräume und Abstellflächen benötigen. Das kommt der gesamten Anlage zu
Gute. Dieses Haus ist nutzbar und eine Bereicherung für das Areal.
Weder Fussboden- noch Wandbeläge, Lichtschalter oder Steckdosen müssten erneuert werden. Die Elektroanlage muss nicht für starke
Verbrauchsgeräte nachgerüstet werden. Auch wären keine zusätzlichen Brandschutzmaßnahmen oder neue Fluchtwege notwendig.
Abbrechen ist einfach und in diesem Fall auch unverständlich.

Johann Holler im Kaminzimmer des neuen Kaffee's?
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14.05.2011
Bleibt diese Tür verschlossen? |
Nach einigem Hin und Her genehmigt der Landrat, dass nur die Fraktion der Wählergemeinschaften sich das sogenannte "OKD-Haus" einmal von
innen ansieht.
Termin: Montag, den 16.05.2011 um 17:30 Uhr
Herr Matthias Höllings, der sich Gedanken um eine mögliche Nutzung des leer stehenden Gebäudes gemacht hat, ist als Gast eingeladen.
Unmittelbar nach der Besichtigung steht die Fraktion allen Interessierten zur Verfügung, um über den gewonnenen Eindruck zu berichten.
Bleibt nur auf die Gelassenheit von Franz Beckenbauer zu verweisen, der da sagte: "Schau´n mir mal."
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14.05.2011
Osterholzer Ambiente |
Schöner als Parkplätze und Bushaltestelle
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13.05.2011
Wo geht's denn hier zum neuen Aussichtsturm? |
Bis zum Klärwerk in Lintel findet man sich zurecht. Doch dann?
Hier wünscht man sich ein Hinweisschild.
Diesen Wunsch hat Wilfried Pallasch beim Landkreis angesprochen und eine positive Antwort erhalten. Die Ausschilderung ist geplant
und wird installiert wenn die "Poller" gebaut sind. Diese sollen dann verhindern, dass man mit Kraftahrzeugen zum Turm fährt.
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12.05.11
Eine Chance für unser "Wir-Gefühl"!
"Hof-Kaffee" mit Stil; und wechselnden Attraktionen. |
Auf dem Infoabend am 09.05.2011 konnte Herr Matthias Höllings seine Gedanken zur Umgestaltung der Osterholzer Museumsanlage und zur Nutzung
des ehemaligen OKD-Hauses vorstellen.
Den Anwesenden ging es wie Herrn Höllings: Die langjährige Dienstwohnung des Oberkreisdirektor nur noch "Schrottimmobilie"? Dieses Haus
nur noch zum Abbruch geeignet? Für Bürgeraktivitäten nicht brauchbar und störend für das neue Erlebniszentrum?
Die Versammlung fand, dass in Wirklichkeit die Millionenausgabe und die vorhergesagten Besucherzahlen (jährlich 39.000 Besucher) für
Osterholz störend sind. Alle waren sich einig, dass hier etwas geschehen muss. Eine Ausstellung im zeitgemäßen Ambiente mit bedeutender
Ausstrahlung wünscht man sich. Die Chance zusätzlich zur touristischen Ausrichtung die einheimische Bevölkerung einzubinden, sollte nicht
vertan werden. Insofern wurden die Anregungen von Matthias Höllings ausdrücklich begrüßt.
Allgemein wurde eine Ortsbesichtigung gewünscht.

Wilfried Pallasch und Matthias Höllings
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11.05.2011
Nur ein Gerücht? |
Im Finanzausschuss des Landkreises (10.05.2011) macht sich Wilfried Pallasch Sorgen um die noch fehlenden Rechenschaftsberichte.
Frage an den Herrn Landrat:
"Uns wurden die Rechnungsergebnisse für die Jahre 2009 und 2010 noch nicht vorgelegt. Kann man schon sagen, ob die Fraktionen die
ihnen zur Verfügung gestellten Gelder ordnungsgemäß verwandt haben?"
Antwort des Landrates:
"Mir liegen noch nicht alle Unterlagen vor. Ich werde berichten."
Nachfrage:
"Wann?"
Ergänzende Antwort:
"Zu gegebener Zeit."
Hinweis: Bis zum 31. März jeden Jahres müssen die Fraktionen ihre Unterlagen dem Landrat vorlegen. Die Daten aus dem Jahr 2009 müssen
also schon seit über einem Jahr im Kreishaus vorliegen.
Bei der Fraktion der Wählergemeinschaften hat sich der Landrat mit Datum vom 30.März 2011 für die Vorlage aller Unterlagen schriftlich
bedankt. Auch das Prüfungsergebnis wurde beigefügt.
Offensichtlich kann er sich gegenüber anderen Fraktionen noch nicht so deutlich äußern.
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07.05.2011
Herzlich willkommen. |
Zum Infoabend der Bürgerfraktion am Montag, den 09.05.2011 sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlichst eingeladen.
Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im Gasthaus Ludwigslust, mit dem Beitrag von Herrn Matthias Höllings zum Thema:
Millionen-Ausgabe für die Osterholzer Museumsanlage.
Und was haben wir davon?
Immer wieder melden sich Bürgerinnen und Bürger, die nicht verstehen, dass das ehemalige Dienstgebäude für den Oberkreisdirektor
nur noch zum Abbruch geeignet ist. Kaum Jemand glaubt der Prognose, dass 39.000 Besucher jedes Jahr nach Osterholz kommen,
selbst dann nicht, wenn wir bereit wären, immer wieder Millionenbeträge zu investieren.
Wenn Geld fast keine Rolle spielt, dann ist es mit Sicherheit möglich, das OKD-Haus auch für unserer Bürgerinnen und Bürger zu erhalten.
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19.04.2011
Nachhilfe vom Landrat.
Heute: Maistransporte |
Der Landrat nimmt die Beschwerden der Anwohner über die "Maisrallye" zur Biogas-Anlage in Lintel, anscheinend ernst.
Muss er auch, denn er hat die Anlage genehmigt und entschieden, dass diese Anlage die Bedingungen für eine sogenannte
priveligierte Anlage erfüllt. Dadurch war die Aufstellung eines Bebauungsplanes nicht erforderlich. Die Biogas-Anlage ist
Teil des Landwirtschaftsbetriebes Knoop.
Der Landrat bittet nun "zu Tisch". Alle Beteiligten sollen nun versuchen, eine Lösung zu finden, bei der die Belästigung
durch die erforderlichen Mais-Transporte erträglich werden.
Obwohl der städtische Bürgermeister als Chef der Verkehrsbehörde eigentlich zuständig ist, sitzt er nur als Gast am Tisch.
Wie dem auch sei: Die Verantwortung für das Geschehen auf der Strasse liegt nun einmal im Rathaus. Deshalb hat die
Bürgerfraktion beantragt, dass bis auf Weiteres der Verwaltungsausschuss über die Entwicklung informiert wird.
Notfalls, kann man dann für etwas mehr "Temperament" bei städtisch Handelnden sorgen.
Die Bürgerfraktion passt auf.
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28.03.2011
Herzlich willkommen.
Aus dem Kulturland Teufelsmoor |
Der Landkreis Osterholz wird nie eine "touristische Hochburg" werden.
Trotzdem hat unser Landkreis viel zu bieten.
In diesem wirtschaftsschwachen Landkreis darf die Wertschöpfung aus dem Tourismusgewerbe nicht unterschätzt werden.
Oft werden uns Einheimischen erst durch Gäste die Augen für das Besondere in Ortschaften und Landschaft geöffnet.
Die Touristikagentur Teufelsmoor-Unterweser e.V. berichtet:
Tourismus im Landkreis Osterholz bedeutet pro Jahr:
- 127.300 Übernachtungen in meldepflichtigen Betrieben
- gut 41.300 Übernachtungen in Betrieben < 9 Betten
- etwa 569.600 private Übernachtungen bei Bekannten und Verwandten
- 55.700 Übernachtungen in Freizeitwohnsitzen
- Rund 26.400 Übernachtungen durch Wassertouristen
- mehr als 144.800 Übernachtungen durch Camper und Reisemobilisten
- 2,23 Mio. Tagesausflüge
- In Summe rund 3,19 Mio. touristische Aufenthaltstage pro Jahr (Basis 2009).
Die Besucher sorgen durch ihre Ausgaben im Landkreis Osterholz für:
- 69,6 Mio. Euro Bruttoumsatz
- Nettoumsätze mit einem Volumen von 60,5 Mio. Euro
- eine im Landkreis Osterholz verbleibende Wertschöpfung (= Löhne, Einkommen und Gewinne) von insgesamt 32,5 Mio. Euro
- ein Umsatzsteueraufkommen in Höhe von 9,1 Mio. Euro, das als Gemeinschaftssteuer Bund, Ländern und Kommunen zufließt, sowie
durch die auf die touristisch induzierten Löhne und Einkommen anfallenden Steuern für weitere 4,9 Mio. Euro an Gemeinschaftssteuern
Tourismus im Landkreis Osterholz
- schafft rund 690 rechnerische Vollarbeitsplätze, was rund 1.035 tatsächlichen Arbeitsverhältnissen entsprechen dürfte
- trägt mit 1,2% zum Volkseinkommen bei
- sorgt für 1,9% aller Beschäftigungsverhältnisse
- ist ein wichtiger Imagefaktor
- ist eine Wachstumsbranche deren Arbeitsplätze nicht ins Ausland verlegt werden können
- ist zugleich ein harter und ein weicher Standortfaktor
- wirkt positiv auf andere Branchen
- verbessert die Lebensqualität.
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28.03.2011
Atomkraft?
Nein danke! |
Das Kernkraftwerk Esenshamm ist jetzt abgeschaltet. Damit dieses auch so bleibt, sollte im Osterholzer Kreistag eine Resolution
gefasst werden. Der Antrag wurde von den Grünen kurzfristig eingebracht.
Es musste die sogenannte "Dringlichkeit" beschlossen werden. Die erforderliche Mehrheit kam nicht zustande.
Für vielen Abgeordneten, war der Antragstext nicht gründlich genug formuliert. In der Sache scheint im Kreistag aber tatsächlich
ein breites Umdenken hinsichtlich der Nutzung von Kernenergie statt zu finden.
Das Thema kommt als ordentlicher Tagesordnungspunkt wieder. Vielleicht sogar in einer Sondersitzung des Kreistages.
Bei sofortiger Beratung, hätten die Kosten für eine Sondersitzung gespart werden können.
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13.03.2011
"Städtische Familienpolitik"
Man kennt sich, man hilft sich? |
Wilfried Pallasch bei der Haushaltsplanberatung im Stadtrat: "Bei dieser Personalpolitik bekommt das Wort Familienpolitik eine ganz neue
Bedeutung". Es folgt: Allgemeine Aufregung und Dementis.
Für die Bürgerfraktion hat W. Pallasch bereits im Verwaltungsausschuss den Stellenplan für die Stadtverwaltung abgelehnt und diese
Ablehnung auch mit Hinweis auf eine aktuelle Personalentscheidung begründet.
Wer dem Haushaltsplan zustimmt, hat auch den Stellenplan abgehakt. Die ablehnende Haltung der Bürgerfraktion zum Stellenplan musste
folglich auch im Rat begründet werden. Hierbei dürfen öffentlich keine Namen genannt werden.
Die Bürgerfraktion steht zu ihrer mehrfach und an mehreren Stellen vorgebrachten Kritik an der praktizierten Personalpolitik des
Bürgermeisters.
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12.03.2011
Kreis-SPD fällt um und Grün jubiliert.
Bürgernähe sieht anders aus. |
Unendlich viele Beratungsstunden und stapelweise beschriebenes Papier sind für "die Katz". Die SPD- Kreistagsfraktion verlässt
(auch für den Landrat überraschend) den gemeinsamen Weg zur Sicherung einer flächendeckenden und umfassenden Schulausbildung ab der
fünften Klasse. Für Worpswede, Grasberg und Lilienthal geht es um eine neue IGS oder eine neue Oberschule. Die Eltern sollten
entscheiden. Die Sozialdemokraten verhindern jetzt mit grüner Unterstützung diese bereits vorbereitete Befragung. Es wird die eigene
Vorliebe zur IGS vor den Elternwillen gestellt.
Die Hauptschüler sind die eigentlichen Verlierer. Eine sogenannte Oberschule könnte (ähnlich wie in anderen Gemeinden die kooperierenden
Gesamtschulen), bereits nach den Sommerferien 2011 für Realschüler und Hauptschüler, starten. Die Entscheidung für eine IGS hat zur
Folge, dass die Schullandschaft in Worpswede verkümmert. Hier gibt es dann nur noch eine Grundschule. Hauptschulabschluss,
Realschulabschluss oder Abitur sind dann nur in Grasberg oder Lilienthal möglich.
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28.02.2011
Versprochen ist versprochen.
Straßenreinigung wird etwas billiger. |
Die Aufregung war groß, als die neue Straßenreinigungssatzung vorgestellt wurde. Kaum jemand konnte verstehen, dass nicht nach
tatsächlich gereinigten Straßenmetern abgerechnet wurde.
Der Vorwurf: "Die Stadt würde sich bereichern", lag in der Luft. Jetzt wurde, wie versprochen, nachgerechnet.
Die Reinigungsgebühr für die Gebührenperiode 2011 bis 2013 wird pro volle Meter Straßenfront auf 0,72 _ jährlich festgesetzt.
Es ergibt sich also eine kleine Gebührensenkung von 0,85 _ auf 0,72 _. Die Stadt selber trägt von den gesamten Reinigungskosten
insgesamt 25 %. Diese werden vorweg abgezogen und der verbleibende Betrag muss umgelegt werden.
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14.02.2011
Bürgerfraktion besucht Bio-Gas-Anlage |
Die Besucher waren ziemlich überrascht über das, was Herr und Frau Knoop zu zeigen hatten.
In der Osternheide ist eine hochmoderne Anlage zur Energie-Erzeugung entstanden. Das hier produzierte Gas
wird in dem Blockheizkraftwerk beim Schwimmbad zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt. Mais, Futterreste,
Mist und Gülle werden vergoren, Gas entsteht und die Reste werden als Dünger wieder aufs Feld gebracht.
Durch die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken ist eine optimale Energieausnutzung möglich.
Wenn nur die Transporte nicht wären! Mais und Futterreste werden mit großen Fahrzeugen unentwegt angeliefert.
Die Familie Knoop hat zugesagt, sich beim Transporteur für mehr Rücksichtnahme einzusetzen. Erstens muss
nicht mehr so eine große Menge angeliefert werden und zweitens will man die Mais-Rallye zeitlich begrenzen.
Die anwesenden Gäste äußerten den Wunsch, am Wochenende möglichst keine Transporte durchzuführen, damit für
die Anwohner auch mal Ruhe einkehrt.
Herr Knoop hofft, dass die Bürger für die Situation seines Betriebes Verständnis aufbringen können. Er ist
aber auch bereit, mitzuhelfen, dass die zeitlich begrenzten Unannehmlichkeiten für die Bevölkerung, so gering
wie möglich gehalten werden
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06.02.2011
Bildungsoffensive nicht ohne die Kreismusikschule.
Misstöne aus der SPD. |
Der Kreismusikschule geht die Puste aus. Die Reserven sind aufgebraucht und die Beiträge der Eltern bewegen
sich an der Zumutbarkeitsgrenze. Die kommunalen Zuschüsse reichen längst nicht mehr.
Wenn man alles so lässt wie es ist, wird es den kreisweiten Musikunterricht bald nicht mehr geben. Das
entstehende Defizit in der Grundausbildung unserer Kinder wird durch keine andere Schule ausgeglichen.
Die Fraktion der Wählergemeinschaften kämpft schon seit mehreren Jahren um einen fairen Umgang mit der
Kreismusikschule. Einmal ist es gelungen eine Kreistags-Mehrheit für einen einmaligen Sonderzuschuss zu
erringen.
Jetzt scheint sich die Vernunft durchzusetzen. Die SPD-Abgeordneten im Osterholzer Kreistag sind stehen
geblieben, während alle anderen Fraktionen die Kreismusikschule erhalten wollen.
Natürlich muss die Schule selber große Anstrengungen unternehmen um möglichst wirtschaftlich zu arbeiten.
Zwei Dinge sind für die Fraktion der Wählergemeinschaften unabwendbar:
1. Alle Kinder haben ein Anrecht auf eine musische Ausbildung.
Sozialschwache Familien dürfen nicht ausgegrenzt werden.
2. Die Lehrkräfte haben ein Recht auf tarifliche Entlohnung.
Einzelunterricht und Sonderleistungen dürfen nicht durch öffentliche Zuschüsse gedeckt werden.
Hier sind die Eltern gefordert und wenn dieses nicht möglich ist, ist über ein Stipendien-System nachzudenken.
Immer wieder den Sinn der Musikschule in Frage zu stellen, wie es Heiner Grotheer von der SPD tut, ist nicht
mehr nachvollziehbar. Vielleicht hat er selber nie eine musische Bildung genießen dürfen.
Die Wählergemeinschaften fordern eine neue Beratung im Kreistag.
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05.02.2011
39.000 Besucher sollen die Osterholzer Museumsanlage aus dem
Dornröschenschlaf erwecken. |
Die Bürgerfaktion besucht die Osterholzer Museumsanlage. Über den regen Besuch freuten sich Wilfried Pallasch
und Johann Holler. Sie haben sich im Kreistag mit den Plänen für eine Umgestaltung zu beschäftigen. Die
vorliegende Machbarkeitsstudie hat zwar 50.000 Euro gekostet, konnte aber die anwesenden Gäste nicht
überzeugen.
Vorschlag Bürgerfraktion: Die Fläche mit dem Schiffsmuseum bis zur Klostermauer als Museumsplatz gestalten.
Hier kann der Besucherverkehr abgefangen werden. Durch eine Grundstückseinfassung kann der Zusammenhang aller
Museumsbereiche deutlicher hervorgehoben werden. Die gewohnte Ansicht vor dem Museum kann erhalten werden.
Natürlich ist innerhalb des Museums eine Renovierung und Aktualisierung notwendig. Wenn den Vogelexponaten
z. B. bewegte Bilder zugefügt werden und eine Beziehung zum GR-Gebiet geschaffen wird, können wir auf unser
"Norddeutsches Vogelmuseum" wieder stolz sein. Wichtig ist, dass die wissenschaftliche Bedeutung erhalten
bleibt, um auch die "Fachwelt" nach Osterholz-Scharmbeck zu holen.
Diese Anlage muss authentisch sein, ins Ortsbild passen und darf die eigentlich zuständige Kulturstiftung
nicht überfordern.
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30.01.2011
Osterholz-Scharmbeck die Einkaufsstadt.
Es bewegt sich was! |
Am 28.02.2011 tagt der städtische Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung. Zwei wichtige Themen werden
zur Beratung anstehen.
1. Bei Meyerhoff geht es weiter. Es wird langsam ernst. Ein Verbrauchermarkt, ein Gartencenter und
neue Gewerbeflächen sollen die Zukunft für unser Möbelhaus sichern und gleichzeitig die Entwicklung der
Innenstadt nicht beeinträchtigen.
2. Die brachliegende Gewerbefläche zwischen Osterholz und Pennigbüttel - "Am Binnenfeld" - soll mit
Leben gefüllt werden. Hier will ein Investor einen Lebensmittelmarkt und kleinere Läden bzw. Gewerbebetriebe
ansiedeln. Die Firma EDEKA hat ausgerechnet, dass hier eine 1.500 qm große Verkaufsfläche verträglich ist.
Stadtplanerisch ist auch ein Umzug des "Jawoll"-Marktes in Richtung Pennigbütteler Straße wünschenswert.
Eine interessante Sitzung, die man besuchen sollte. Hier wird sich zeigen, ob die Politiker einen Weg
finden, um Osterholz-Scharmbeck noch attraktiver und kundenfreundlicher zu gestalten.
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29.01.2011
Tu was! Unterschriften gegen die "Trecker-Parade". |
Bürgerinnen und Bürger, die die Belästigungen durch die Maistransporte zur Bio-Gas-Anlage in der Osternheide
zu ertragen hatten, starten jetzt eine Unterschriftenaktion.
Wer also auch der Meinung ist, dass die "Mais-Rallye" nicht noch einmal starten soll, kann sich eintragen und
die Aktion unterstützen. Die Listen liegen in verschiedenen Geschäften und Tankstellen bereit.
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23.01.2011
Kein Geld?
Genauer Hinschauen lohnt sich! |
Man mag es nicht mehr hören, dass Gestöhne aller Parteien. Ewig dieses Jammern, dass die Kassen leer sind.
Die Lasten sind zwischen dem Bund, den Ländern und den Kommunen sind in der Tat ungerecht verteilt.
"Oben" denkt man sich etwas aus: "Unten" muss es umgesetzt werden. Diese Vorgehensweise, führt zu hohen
Grundsteuern, steigenden Kindergartenbeiträgen bis hin zum Abschalten der Straßenbeleuchtung. Und wenn
alles nicht mehr hilft, kann ja vielleicht die Hundesteuer den Haushalt retten.
Kommt es aber nicht auch darauf an, wie man mit dem zur Verfügung stehenden Geld umgeht?
Wer kann ständig über seine Verhältnisse leben? Die Kreisstadt wird im Jahr 2011 über 4 Millionen Euro
mehr ausgeben als einnehmen.
Mussten wir Aussichtstürme in die Wiesenlandschaft stellen? Für 150.000 Euro das Stück? Was sollen
52.00 Euro für mehr "Bewegung" in der Scharmbecker Innenstadt. Für diese und unzählige weitere Dinge
bekommen wir Geld vom Land, vom Bund und von Europa überwiesen. Für das neue Medienzentrum am Barkhof,
sowie für den Ausbau der Gartenstraße wird der Stadt Geld geschenkt.
Für das Projekt "soziale Stadt" und auch für das "GR-Gebiet" sind Millionen in unsere Stadt und den
Landkreis geflossen. Diese Dinge sind anscheinend wichtiger als beitragsfreie Kindergartenplätze oder
Hilfe für sozialschwache Familien beim Kauf von Unterrichtsmaterial für die Kinder.
Mehr Mut statt jammern. Mehr Ideen statt Gestöhne.
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04.01.2011
Bürgerfraktion klärt auf.
"Bürgerbeteiligung für Osterholzer Bio-Gas-Anlage nicht erforderlich". |
Es ist noch nicht lange her, da donnerten große Traktoren durch den Ort und brachten ihre Ladung (Mais)
zur neuen Bio-Gas-Anlage an der Osternheide. Viele Anlieger beschwerten sich über den unzumutbaren Lärm
und die Verschmutzungen. Weder nachts noch am Wochenende gab es Ruhe.
Die Vielzahl der Transporte ließ den Verdacht aufkommen, dass die Anlage größer geworden ist als
erlaubt. Die Bio-Gas-Anlage wurde ohne Bürbeteiligung genehmigt. Ein öffentliches Planverfahren wurde
nicht für nötig gehalten, weil die Osterholzer Anlage eine bestimmte Größe nicht überschreitet. Sie gilt
als Teil des landwirtschaftlichen Betriebes Knoop.
Die Bürgerfraktion ging der Sache nach.
Im Stadtrat hat der Bürgermeister die Fragen der Bürgerfraktion öffentlich beantwortet.
Die Baugenehmigungsbehörde hat die Bio-Gas-Anlage als "privilegiert" eingestuft. Die entsprechenden
Vorschriften wurden eingehalten. Der Bürgermeister teilt auf Nachfrage beim Landrat mit, dass eine
Überprüfung ergeben hat, dass die Baugenehmigung eingehalten wurden. Im Übrigen, ist davon auszugehen,
dass die Maistransporte zukünftig nur an 4 Tagen durchgeführt werden.
Wer also die offizielle Auskunft nicht glauben mag, wird das Gegenteil beweisen müssen. Verdächtigungen
sind nicht hilfreich.
Bleibt die Hoffnung, dass das Transportunternehmen sich verantwortungsvoll im Straßenverkehr benehmen wird.
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